Rechtsextremismus

Gegen Rassismus und Rechtspopulismus

Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind dringliche Herausforderungen für Demokratie und Menschenrechte. Sie erfordern ein wachsames und kontinuierliches Engagement aller Akteur_innen unserer Gesellschaft. Der Rechtsextremismus hat sich verändert, ausdifferenziert und professionalisiert. Rechtsextremisten haben den "Marsch in die Mitte der Gesellschaft" angetreten und setzen dabei in vielen Bereichen an, z.B. bei der Nutzung von Internet und sozialen Netzwerken, bei dem Bedienen neuer Feindbilder (Islamfeindlichkeit) sowie neuen Themen (Soziales, Umwelt, Militäreinsätze).

Um der Entwicklung auf europäischer, deutscher aber auch lokaler Ebene entgegenzuwirken, haben wir uns das Ziel gesetzt, durch vielfältige Veranstaltungen über das Thema aufzuklären und zu sensibilisieren sowie uns mit den Bürger_innen auszutauschen. Aus diesem Grund stellt die Arbeit gegen jede Art menschenfeindlicher und rassistischer Einstellungen ein zentrales Arbeitsfeld des BayernForums dar.

Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern. Demokratie bewahren – Rechtsradikalismus bekämpfen“

Unsere – zuletzt im September 2013 aktualisierte – Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ informiert über Strukturen, Strategien und Wertvorstellungen des Rechtsradikalismus in Bayern. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Jugendszene in Bayern gelegt. Das Wissen um einschlägige Symbole, Codes und Moden ist wichtige Voraussetzung für die Beschäftigung mit rechten Jugendkulturen. Verschiedene Bereiche der intellektuellen Szene, der Internet- und der Frauenszene und die regionale Vernetzung werden dargestellt.

Außerdem werden verschiedene Formen, Projekte und Initiativen vorgestellt, die sich für die Abwehr des Rechtsextremismus engagieren und gleichzeitig demokratisches Bewusstsein und die Bereitschaft zum zivilgesellschaftlichen Engagement wecken wollen. Die Ausstellung "Rechtsradikalismus in Bayern. Demokratie stärken – Rechtsradikalismus bekämpfen" des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung will informieren und aufklären, aber auch zum demokratischen Engagement und zur Auseinandersetzung vor Ort motivieren. Gerade Jugendliche sind ein bevorzugtes Ziel der Rechtsextremen. Die rechte demokratiefeindliche Ideologie tragen sie u.a. durch die Verteilung von Propagandamaterialien vor Schulen und Internetangebote an die Jugendlichen heran. Rechtsextremismus hat viele Facetten. Vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn wir, als Demokraten, den Rechtsextremen nichts entgegensetzen, geben wir ihnen die Möglichkeit, die Demokratie auszuhöhlen. Darum ist es wichtig, als Demokraten gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen – gegen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen genauso wie gegen rechte Gewalttaten.

Die Ausstellung besteht aus 17 Schaubildern (Roll-Ups, DIN A0, 85 x 120 cm) und kann von Bildungseinrichtungen, Institutionen, Vereinen, Initiativen und Aktionsgruppen beim BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung kostenlos ausgeliehen werden.

Publikationen zum Thema

Fragile Mitte - Feindselige Zustände : FES-Mitte-Stuudie 2014 des Forums Berlin zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland

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Publikation : Rechtsextremismus? Nicht mit mir!

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Grundwissen und Handwerkszeug für Demokratie

Publikation : Rechtsterrorismus. Der NSU und seine gesellschaftlichen Voraussetzungen

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Bericht zur Podiumsdiskussion am 21.11.2013 in München.