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Frauen - Männer - Gender

Zwischen Tradition und Emanzipation: Frauen in den abrahamitischen Religionen heute

Podiumsdiskussion

Die Stellung der Frau in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wird seit Jahrzehnten diskutiert. So auch innerhalb von Religionen, denn sie sind allesamt in männlich dominierten Gesellschaften entstanden und fußen auf der Unterordnung von Frauen gegenüber Männern. Aber sind die großen abrahamitischen Religionen, das Judentum, das Christentum und der Islam, denn auch heutzutage noch „Männerreligionen“? Gibt es weiterhin geschlechtertrennende Normen oder können Frauen mittlerweile beispielsweise gleichberechtigt religiöse Ämter ausüben?

Die innerjüdischen, -christlichen und -islamischen Frauenbewegungen sollen nicht unerwähnt bleiben. Impulse von gläubigen Frauen für eine religiöse Gleichstellung und für mehr Freiheit haben traditionelle Strukturen und Vorstellungen aufgebrochen. Doch welche Möglichkeiten haben feministische theologische Sichtweisen, in den religiösen Alltag praktisch umgesetzt zu werden? Welche Erfolge konnten Emanzipationsbewegungen dabei bereits verbuchen und welche Forderungen stehen weiterhin im Raum?

Das wollen wir mit Ihnen bei dieser Gesprächsrunde diskutieren.

Mit:
Dr. Antje Yael Deusel, Rabbinerin, Lehrbeauftragte im Fach Judaistik an der Universität Bamberg
Prof. Johanna Haberer, evangelische Theologin, Journalistin und Professorin für Christliche Publizistik am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Rabeya Müller, Theologin und Imamin, Gründungsmitglied des Liberal-Islamischen Bundes (LIB e.V.)

Moderation: Dr. Antje Dechert, Bayerischer Rundfunk

In Kooperation mit dem Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.