Veranstaltungen

Frauen - Männer - Gender

Lebensentwürfe junger Frauen und Männer in Bayern

Studienvorstellung und Diskussion

sowie Improtheater von TATwort

Mit:
Prof. Jutta Allmendinger, Autorin der Studie, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)
Natascha Kohnen, MdL, Generalsekretärin der BayernSPD
sowie weiteren Gästen
Moderation: Sissi Pitzer, Bayerischer Rundfunk

Junge Frauen und Männer, ihre Rolle in Beruf, Familie und Gesellschaft werden heutzutage in Politik und Medien heiß diskutiert, auch in Bayern. Zwischen Eltern- und Betreuungsgeld, Frauenquote und Ehegattensplitting nimmt eine Reihe von (oft widersprüchlichen) frauen- sowie familienpolitischen Maßnahmen diese Zielgruppe in den Blick. Zugleich wenden sich junge Menschen zunehmend von bestimmten Formen politischer Beteiligung ab – so ging bei der Landtagswahl 2013 fast die Hälfte der unter 35-Jährigen nicht zur Wahl. Scheinbar erreicht die beschriebene Mischung politischer Bemühungen (aufgrund ihrer konträren Zielsetzungen) nicht die tatsächlichen Lebensrealitäten und Erwartungen junger Frauen und Männer in Bayern.
Für die Studie des BayernForums der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden Menschen zwischen 18 und 40 Jahren in Bayern dazu befragt, wie sie ihr Leben gestalten und welche Wünsche und Vorstellungen sie für ihre Zukunft haben.

„Familie und Beruf lassen sich heute leicht vereinbaren“
„Die Leistung von Frauen wird anders beurteilt als die von Männern“
„Mittlerweile sind es die Männer, die benachteiligt werden“

Wie bewerteten junge Frauen und Männer in Bayern diese Aussagen? Sind sie bei ihren Lebensbereichen Familie, finanzielle Unabhängigkeit, Altersvorsorge oder Haushaltsführung im gleichen Maße zufrieden? Wie drückt sich ihre politische Beteiligung aus?
Die Ergebnisse werden an dem Abend – nach einem künstlerischen Impuls durch ein Improtheater von TATwort – von der Studienautorin Prof. Jutta Allmendinger vorgestellt und mit interessanten Gästen in einer Fishbowl-Diskussion vertieft.

Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte (junge) Bevölkerung, an Multiplikator_innen aus Verbänden, Politik, Verwaltung und Gewerkschaften sowie an Arbeitgeber_innen.